Hausbau-Tagebuch

Samstag, den 17. Januar 2009
Rückblick: Unsere Küche
Am 01.12. war es dann endlich soweit: Unsere Küche wurde geliefert und montiert. Die Monteure kamen mit einem kleinen Transporter wo unsere komplette Küche drin war. Innerhalb eines Tages bauten die Jungs unsere Traumküche auf. Alles lief total problemlos ab. Von der Küche sind wir total begeistert. Da wir gerne kochen und backen können wir uns nun so richtig austoben und haben nun endlich auch genug Platz für Vorräte, Tupperdosen, etc. :-)

KücheKüche

Samstag, den 16. Januar 2009
Rückblick: Unsere Eigenleistungen
Wie in dem letzten aktuellen Eintrag vom 18. November beschrieben war der damalige Stand, dass der Fliesenleger in der Küche und im Wohnzimmer die Sockelfliesen setzen und verfugen sollte damit wir das Wohnzimmer und die Küche tapezieren konnten. Das hat auch alles super geklappt. Die Sockelfliesen waren pünktlich zum Wochenende gesetzt. Mit der Unterstützung von Andreas Eltern und meiner Mutter schafften wir es an dem Wochenende die Küche und das komplette Wohnzimmer (bis auf eine Ecke im Wintergarten) zu tapezieren.
KücheWohnzimmer

Während der Tapezierarbeiten verlegte Andreas im Arbeitszimmer das Laminat und bestückte danach den Raum mit Sockelleisten.Eine Woche später haben wir uns dann noch das Laminat für die Räume oben liefern lassen. Es wurde eine komplette EURO-Palette geliefert, die Andreas dann in einem Wochenendmarathon verlegt hat. Von den ganzen Arbeiten im Haus war Andreas davon am meisten angetan.

Außerdem haben wir noch den Flur im Erdgeschoss tapeziert. Das Treppenhaus sowie den Flur im Dachgeschoss liessen wir bewusst noch untapeziert, damit beim Einzug nicht die Gefahr bestand, dass die Tapete beschädigt wird.
ArbeitszimmerSchlafzimmer

Donnerstag, den 08. Januar 2009
Rückblick: Die Heizung
Kommen wir zum Thema Heizung:
Nachdem die Heizung sehr lange im Estrichtrocknungsprogramm, und somit komplett über Strom lief, wollten wir so langsam dann doch mal den Anschluss der Erwärmesonden haben, damit sich der Stromzähler ein wenig erholen kann. Es ist wirklich erschreckend, wieviel Strom in dieser Zeit verbraucht wurde. Bis zum endgültigen Anschluss sind fast 4500 kWh verbraucht worden. Bei einem kWh-Preis für Erdwärmestrom von ca. 14 ct kommt man hier auf die nicht unerhebliche Summe von ca. 675 EUR.

Die Installateure waren dann auch da und haben alles (inkl. der Raumthermostate) angeschlossen. Als sie uns die Heizungfunktionen erklären wollten, ist ihnen aufgefallen, dass es eine Fehlermeldung gegeben hat. Nach einem Neustart der Heizung war davon aber nichts mehr zu sehen. Wir waren also guter Dinge, daß wir endlich über Erdwärme laufen.
Der Heizungs- bzw. Vorratsraum

Zu früh gefreut. Am nächsten Tag war die gleiche Meldung zu sehen und wieder lief alles über Strom. Also direkt wieder angerufen. Die Installationsfirma war hier aber auch machtlos und musste einen Techniker von Viessmann kommen lassen. Der hat das Problem relativ schnell behoben. Die Solepumpe hatte sich festgesetzt, da sie seit dem Testlauf in der Fabrik nicht mehr gelaufen ist. Leider hat der Viessmann-Techniker auch noch festgestellt, daß zu wenig Frostschutz im Solegemisch enthalten war. Bei diesem geringen Gehalt konnte er die Pumpe nicht in Gang setzen. Da müsse wieder der Installateur ran. Na Super. Leider hatte man auf einmal keine allzugroße Eile, das Problem zu beheben. Das war aber etwas, was wir nicht mehr gut fanden. Jeder Tag, den die Heizung weiter über Strom lief, hat uns bares (und nicht gerade wenig) Geld gekostet. Nachdem der anvisierte Behebungtermin auch verstrichen ist (es war Stau auf der Autobahn, da wollte man sich nicht reinstellen, der Rest der Woche wäre aber total dicht, wird erst in der nächsten Woche was), habe ich mich bei unserem Bauleiter beschwert und einer Erstattung der Stromkosten für diese verlängerte Laufzeit gefordert. Unser super Bauleiter hat die Sache zu unserer vollen Zufriedenheit schnell geregelt. Vielen Dank!

Dienstag, den 06. Januar 2009
Rückblick: Die Garage
Wie bereits geschrieben, konnten wir leider für lange Zeit keinen Eintrag mehr machen. Vor dem Umzug hatten wir einfach keine Zeit dafür, weil wir nach unserer normalen Arbeit direkt ins Haus gefahren sind und da bis abends spät weiter gearbeitet haben.
Nachdem wir dann im Haus waren, hatten wir zwar etwas mehr Zeit, bzw. konnten uns die Zeit besser einteilen, aber was fehlte, war der Internetzugang Das Thema hat sich aber auch erledigt und wir haben endlich DSL. Jetzt werden wir nach und nach versuchen das bisher geschehene noch nachzuerfassen. Mal sehen ob uns das gelingt. Alle älteren Einträge werden mit dem aktuellen Datum und dem Zusatz "Rückblick" eingestellt.
Unsere Garage in gross

Zur Zeit des letzten richtigen Eintrags war gerade der Fliesenleger mit dem Erdgeschoss beschäftigt. Das Thema hat er auch recht schnell abhaken können. Mit dem Ergebnis sind wir in den Bädern wie auch im Erdgeschoss total zufrieden. Alle Fliesenarbeit sind so geworden wie wir uns das immer vogestellt haben. :-)

Was leider nicht fertig geworden ist, ist der Außenputz der Garage. Er war zwar mal, wie am 18.11 beschrieben, dran ist aber beim darauffolgenden Regen leider teilweise wieder runtergewaschen worden. So musste die Verputzertruppe ein weiteres mal anreisen, um erstmal den Außenputz mit einer weiteren Armierung zu überstreichen. Diesen Zustand hat die Garage auch heute noch. Sobald die Witterung es aber wieder zulässt, kommen die Jungs nochmal und versuchen erneut Ihr Glück. Hoffentlich regnet es dann nicht sofort wieder.
Unsere Garage und das Haus

Die Garage hat uns aber noch weitere Sorgen bereitet. Der eingebaute Motor hat es nicht geschafft, das Tor zu schließen. Dauernd ist das Tor auf dem letzten Drittel wieder ein Stück aufgegangen, als ob das Tor gegen einen Wiederstand gelaufen wäre. Der erste Nachbesserungversuch hat leider überhaupt keine Besserung gebracht. Das Tor ist weiterhin nicht komplett runtergefahren. Ich muß hier glaube ich nicht erwähnen, daß mich das Ganze sehr genervt hat. Jedes mal das 5 m breite und schwere Tor ohne Griff auf und zu zu bekommen. Leider hat dieser Zustand auch recht lange angehalten, bis wir nochmal auf baldige Behebung gedrängt haben.
In der gleichen Woche ist dann wieder ein Techniker der Garagenfirma gekommen und wieder versucht, den Wiederstand zu finden, der das Tor blockiert hat. Ohne Erfolg. Sein letzter Ausweg bestand dann darin, den "alten" Motor gegen einen neuen auszutauschen. Das hat dann auch endlich den gewünschten Erfolg gebracht. Seit dem läuft das Tor ohne Probleme. Jippiieeee!!!